Rezension: „Illuminati“ von Dan Brown

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Ein Kernforscher wird in seinem schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der „Illuminati“. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Verlag: Bastei Luebbe

Seitenzahl: 706 Seiten

960Rezension:

Wahnsinn! Ich habe es durch dieses Buch geschafft! Keine Ahnung wie lange ich an „Illuminati“ gelesen habe, vielleicht 1- 1 1/2 Monate? Es war einfach sehr langatmig und das ist noch sehr untertrieben. Das Buch hat viele kleine Kapitel, die immer aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben sind. Am interessantesten waren, meiner Meinung nach, die Sichtweise des Assassinen und die von Robert Langdon. Ich konnte mich jedoch nie an die ganzen geschichtlichen Details und die ganzen Schauplätze erinnern. Es war einfach zu viel italienisch, hauptsächlich bei den Plätzen.

Die Charaktere waren ganz okay. Ich fand sie nicht überragend super und auch nicht schlecht. Leider konnte ich zu keinem eine wirkliche Beziehung aufbauen. Im Übrigen war „Illuminati“ mein erstes Buch mit einem männlichen Protagonisten! Robert war mir auch am liebsten um ehrlich zu sein. Er hatte jetzt nicht das „Lieblingscharakter“ Potenzial, aber immerhin konnte ich ihn manchmal verstehen. Seine Freundin, Vittoria Vetra, war mir einfach nur ein Dorn im Auge. Diese Frau war so furchtbar. Ihre ganze Art war einfach nichts für mich.

Natürlich darf man auch hier das Cover nicht vergessen. Mein klarer Favorit ist das Buchcover der deutschen Version. Es ist düster, geheimnisvoll und lockt zum Kauf. Das Originalcover sieht dagegen wirklich nichtssagend aus.

„Illuminati“ ist ganz klar ein Buch, das nicht für jeden Geschmack bestimmt ist. Durch den sehr langen Spannungsbogen, kam öfter Langeweile auf und ich musste mich zwingen das Buch nicht abzubrechen. Das letzte und auch entscheidende Drittel des Buches, wurde wirklich spannend. Doch auch dort darf man sich nicht von Wiederholungen und Geschichte ablenken lassen.

Das erste Abenteuer von Robert Langdon war gut, aber leider nichts für meinen Buchgeschmack. Ich werde die Reihe damit nicht weiterverfolgen und dem Buch leider nur 3 von 5 Sternen geben können.

★★★☆☆

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