Bücherrezensionen

Rezension: „Orange Is The New Black“ von Piper Kerman

Inhalt:

Piper Kerman lebt glücklich mit ihrem Verlobten in Manhattan, als ihr eine Jugendsünde zum Verhängnis wird. Das Gericht verurteilt sie zu einer 15-monatigen Haftstrafe, und Piper tauscht Designeroutfits und Loft gegen orange Häftlingskleidung und eine Zelle in einem Frauengefängnis. Über die Zeit dort, über Schikanen, bösartige Attacken, Freundschaften, vor allem aber auch über ihre toughen und warmherzigen Mitgefangenen schreibt sie ohne Selbstmitleid, humorvoll und sehr517JGPWIWbL._SY344_BO1,204,203,200_ unterhaltsam.

Verlag: rororo

Seitenzahl: 352 Seiten

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich lange gewartet und ich wurde nicht enttäuscht. „Orange is the new Black – Mein Jahr im Frauenknast“ ist die biografische Vorlage zur gleichnamigen Netflix Serie. Jeder, der mir auf Instagram folgt weiß, dass ich die Tage gezählt habe bis dieses Buch am 30. Januar 2015 endlich erschienen ist.

Trotz der großen Unterschiede zur TV-Serie, von denen ich ja schon wusste, hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Piper Kerman beschreibt ihre Mitinsassinnen so detailreich, dass ich mir wirklich viele Personen bildlich vorstellen konnte. Bei diesem Buch braucht man keinen spezifischen Liebling haben. Nach einer gewissen Zeit sind mir einfach alle Charaktere ans Herz gewachsen. Das Buch mag dem einem oder anderem teilweiße sehr langatmig vorkommen, da die Autorin wirklich alles sehr genau erklärt. Der Prozess des Bereuens und des Vermissens der Familie ist wirklich gut ausgearbeitet. Sie bereut ihre Tat und wird nicht müde das zu betonen, gleichzeitig steht sie hinter ihrem Verbrechen.

Ich muss zugeben, dass mir die großen Unterschiede zwischen der Serie und dem Buch sogar gefallen. Im TV ist nun mal alles ein wenig übertriebener und dramatischer dargestellt. Sonst würde es ja keiner anschauen. Das Buch dagegen ist realistischer und bodenständiger. Keine übertriebenen Liebschaften und kein übergroßes Beziehungsdrama – eben eine normale Biografie mit ihren Vorzügen und Nachteilen. „Orange ist he New Black“ ist mein erstes Buch, dass eine Biografie ist und ich würde es wieder und wieder lesen – auch wenn ich die TV-Serie nicht kennen würde.

Orange-is-the-New-Black-book-coverDie Cover unterscheiden sich wirklich sehr voneinander. Natürlich ist das Hauptthema der Gestaltung dasselbe: Gefängnis. Auf dem Originalcover sieht man ein paar Gefängnisschuhe auf schwarzen Untergrund. Auf dem deutschen Cover sieht man eine Frau allein in einem Gefängnisgang stehen. Sie ist umgeben von einzelnen Zellen. Mir gefällt das Deutsche Cover sehr gut! Es drückt das Gefühl von Einsamkeit, dass Piper sicherlich gespürt hat als sie ins Gefängnis kam, perfekt aus.

„Orange is the new Black“ gilt als Vorlage zu der gleichnamigen TV-Serie. Dank der Unterschiede zwischen Beiden macht es großen Spaß das Buch zu lesen. Es ist ein gelungenes Werk und perfekt für die Wartepause zwischen der zweiten und dritten Staffel der Serie.

Darum gibt es ganz klare 5 von 5 Sterne für diese tolle Biografie.

★★★★★

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