Rezension: „Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi

Inhalt:

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„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung … (Quelle: Verlag)

Originaltitel: Shatter Me/ Verlag: Goldmann  /Seitenzahl: 320 Seiten/ Erscheinungsdatum: 23. Juli 2012/ ISBN: 978-3-442-31301-3

 

Rezension:

Seit sie ein kleines Kind ist wird Juliette von allen Anderen gemieden. Sie hat eine Gabe, die nicht ganz ungefährlich für die Menschen in ihrer Umgebung ist, denn wenn man sie berührt fühlt man furchtbare Schmerzen. Aus Angst vor ihren Kräften hat man sie in ein Irrenhaus gesperrt, in dem sie in Isolationshaft sitzt. Doch dann kommt Adam. Jedoch kann sie dem Jungen, den sie noch von früher kennt, überhaupt vertrauen?DSCN5007

Dieses Buch ist wirklich sehr anders als andere Romane. Juliette ist aufgrund ihrer Situation sehr verängstigt und hat große Selbstzweifel. Doch dann kommt Adam und sie verändert sich komplett. Manchmal war ich der Meinung, dass sie sich einfach zu abhängig von ihm macht. Diese Meinung habe ich nach der ersten Hälfte komplett zurückgezogen. Mich hat Juliettes Stärke wirklich sehr beeindruckt. Vor allem wären der Zeit, in der sie sich Adams nicht sicher war. Auch Adam war sehr tough. Zwischenzeitlich war er verprügelt und angeschossen wurden und hat keine Schwäche gezeigt. Um ehrlich zu sein, in diesen Momenten war er mir sogar zu zäh. Schließlich gibt es diesem Zeitpunkt, in denen jeder Mensch einmal zusammenbricht. Doch Adam hatte sowas anscheinend gar nicht. Da würde ich mir im nächsten Band mehr Schmerzen wünschen.

Der Schreibstil der Autorin war mir bisher vollkommen unbekannt. Eines muss ich vorab dazu sagen: Der Schreibstil von Tahereh Mafi ist wahnsinnig poetisch veranlagt. Im fließenden Text gibt es viele Wortwiederholungen und durchgestrichene Passagen, was alles sehr spannend macht. Der Unterschied zwischen Juliettes gesprochenem Wort ist gigantisch und ich liebe es.

Auch das Cover ist ein Augenschmaus! Es ist düster und geheimnisvoll – also perfekt für eine Dystopie. Das Mädchen auf der Vorderseite könnte wirklich Juliette sein. Die Stadt im Hintergrund habe ich leider noch nicht identifizieren können. Dieses düstere Thema, dass auch leicht in Blau gehalten ist, wird auf dem Buchrücken und der Rückseite fortgesetzt.

Dieser Roman war wirklich sehr toll! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Doch zuerst bekommt der Band gute 4 von 5 Sterne von mir.

★★★★☆

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Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe, dass ich einige Leser für diese Reihe begeistern konnte.

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