Bücherrezensionen

Rezension: „Die Fäden der Zeit“ von Lori M. Lee

Inhalt:

Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und 9783734160318_Coversteckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai – sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen. Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss…

Verlag: Blanvalet

Originaltitel: Gates of Thread and Stone 01

Erscheinungsdatum: 20.07.2015

Seitenzahl: 384 Seiten

Preis: (D)9,99€ /(A) 10,30 €

ISBN: 978-3-7341-6031-8

Rezension:

Kai‘s Leben spielt sich innerhalb von Ninurtas Mauern ab. Zusammen mit ihrem Bruder Reev versucht sie dort zu überleben. Doch eines Tages verschwindet ihr Bruder einfach. Um ihn zu finden begibt sie sich auf eine gefährliche Reise ins nichts.

Der Hauptcharakter dieses Buches ist natürlich Kai. Wie wir alle wissen, geht eine Heldin niemals alleine auf eine gefährliche Mission, das gilt auch für Kai. Der Begleiter in diesem Buch heißt Avan und ist Kais bester Freund. In diesem Buch gibt es unzählige Nebencharaktere. Angefangen bei den Einwohnern von Ninurta bis zu den Wesen die das Nichts bevölkern. Was mir bei allen Charakteren schnell auffiel war, dass sie relativ leicht vorauszusehen waren. Ihre Handlungen waren für Menschen, die solche Bücher schon oft gelesen haben, wirklich leicht zu erraten. Auch die Beziehungen der einzelnen Personen miteinander waren schnell durchschaut. Ich hätte mir hier am Anfang des Buches mehr Geheimnisse gewünscht, die mich eventuell ein wenig in die Irre geleitet hätten. Gegen Ende hat mich das Buch in einen wirklichen Sog gezogen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen, da es einfach zu spannend war.

Der Schreibstil von Lori M. Lee war anfangs gewöhnungsbedürftig. Doch man konnte sich relativ schnell an den eigentümlichen Stil gewöhnen. Da das Buch aus Kais Sicht geschrieben ist, kann der Leser vor allem Emotionen mitempfinden. Die Umgebung ist gut erklärt. Trotzdem konnte ich mir bestimmte Dinge einfach schwer bis gar nicht vorstellen. Menschen wurde dagegen sehr gut beschrieben, sowohl vom Aussehen als auch vom Charakter her.

Das Cover finde ich wirklich wunderschön. Außerdem gleicht es dem englischen Originalcover ein wenig. Die Frau auf dem Cover ist hundertprozentig Kai, soviel ist schon mal sicher. Da kann es gar keine Verwechslungen geben. Mir gefällt die Darstellung der ‚Fäden‘ auch wahnsinnig gut.

Dieses Buch ist eines der besten seit langem. Die Idee ist neu und gefällt mir sehr gut. Einige Charaktere weisen einige Schwächen auf, aber darüber kann man hier mal hinwegsehen. 4 von 5 Sternen für diesen ersten Band einer Reihe.

★★★★☆

Ich bedanke mich bei Blanvalet für das Rezensionsexemplar und hoffe, dass ich einige Leser für diese Reihe begeistern konnte.

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2 Kommentare zu „Rezension: „Die Fäden der Zeit“ von Lori M. Lee

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