Bücherrezensionen

Rezension: „Metamorphose am Rande des Himmels“ von Mathias Malzieu

 

Inhalt:

Hobby-Stuntman Tom hat seit seiner Kindheit nur eines im Kopf: Fliegen. Doch jeder Flugversuch endet mit einer Bruchlandung, gefolgt von einem Krankenhausbesuch. Dort stellt man eines Tages fest: Tom ist unheilbar krank. Nachts schleicht er sich aufs Dach des Hochhauses und trifft dort die geheimnisvolle Endorphina. Halb Mensch, halb Vogel hat sie einen gewagten Rettungsplan für Tom: Sie kann ihn – wenn ihre Liebe stark genug ist – vom Tod befreien, indem sie ihn in einen Vogel verwandelt. DSCN5030Wird Tom sich auf diesen bizarren Plan einlassen? (Quelle: Verlag)

Verlag: btb/Originaltitel: Metamorphose en bord du ciel/

Seitenzahl: 160 Seiten/ Preis:€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] /ISBN:978-3-570-58520-7

 

Rezension:

Endlich besitze ich dieses Buch! Es ist das letzte Büchlein von Mathias Malzieu, welches mir in meiner Sammlung fehlte und ich habe es mir schon sehr lange gewünscht.

In diesem Werk geht es wieder um einen Mann, der auf sehr spektakuläre Art die Frau seines Lebens findet. In diesem Buch heißt der Glückliche, wobei er ja eigentlich nicht unbedingt viel Glück in allem hat,  Tom. Durch einen Unfall landet er im Krankenhaus. Doch damit nicht genug- dort angekommen reiht sich eine schlechte Nachricht an die Andere. Nur einen Lichtblick hat der kranke Tom noch und diesen sucht er jede Nacht auf dem Dach des Krankenhauses auf.

Wie bereits erwähnt habe ich jedes Buch des Autors gelesen. Also jedes Buch, das bisher auf dem Markt ist. Dieses buch wird sicher nicht mein Favorit werden. Bei „Die mechanik des Herzens“ wollte ich, dass das Buch niemals endet, da es mir sehr gut gefallen und mich berührt hat. Leider hat „Metamorphose am Rande des Himmels“  nichts von Beidem geschafft. Natürlich war es wieder Dramatisch, aber diesmal hat mir die Brise Romantik gefehlt, die bei den Anderen Büchern im Übermaß vorhanden war. Außerdem war mir Toms Außerwählte mehr als unsympathisch.

Das Cover ist wunderschön. Alleine wegen dieses grandiosen Designs habe ich das buch zuende gelsen. Ok, vielleicht hat auch die tatsache, dass dieses büchlein nur 160 Seiten stark ist ,seinen Teil dazu beigetragen. Der Künstler, der Tom und die Vogelfrau gezeichnet hat, ist Benjamin Lacomb, ein Künstler von dem ich gerne noch mehr sehen möchte.DSCN5028

Der Schreibstil als solcher hat sich (zum Glück) nicht verändert. Bildgewaltig wie eh und je zeigt uns Malzieu neue Welten und verführt uns dazu zu träumen. Der Schreibstil alleine macht allerdings kein gutes Buch aus, dass zeigt sich gerade an diesem Buch. Der Schreibstil war top- der Rest allerdings eher flopp.

Ein interessantes Buch, welches nicht an die Anderen beiden Bücher heranreicht. Leider gibt es dafür nur 3 von 5 Sternen.

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